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Die Ständige Vertretung bei der Abrüstungskonferenz

02.05.2018 - Artikel
UNO Genf, Palais des Nations, Salle de Conseil
UNO Genf, Palais des Nations, Salle de Conseil© UNOG, Jean-Mark Ferre

Die Genfer Abrüstungskonferenz (CD) ging 1979 aus zahlreichen Vorläuferorganisationen hervor und wurde von der 1. Sondersitzung der VN-Generalversammlung (SSOD 1) 1978 als einziges multilaterales Abrüstungsorgan mit einem konkreten Verhandlungsmandat ausgestattet.  Deutschland gehört dem zunächst 40-seitigen, danach sukzessive auf 65 Mitglieder erweiterten Gremium seit Beginn an. Größter bisheriger Verhandlungserfolg der Konferenz war die Aushandlung des Chemiewaffenübereinkommens (CWC) welches von 1992 bis 1997 in der CD ausgehandelt wurde. Ebenfalls fertig verhandelt wurde das nukleare Teststoppübereinkommen (CTBT), welches allerdings zum Inkrafttreten noch der Ratifizierung einiger weniger (in Annex 2 aufgeführter) Staaten bedarf. Seither bemüht sich die CD um die Verhandlung von neuen Abrüstungsverträgen entlang der sogenannten 4 Kernthemen.

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